Acopro Life Competency GmbH
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Ihr Gesundheitsurlaub

Begriffsdefinitionen:
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Mangel

Mangel und Überfluss sind unausgewogene Zustände, deren Wahrheit in der Mitte zwischen beiden liegt: dem Zustand der Balance zwischen zu viel und zu wenig. Aber kommen wir zur Wahrheit ?
Der Begriff Mangel steht grundsätzlich für ein „zu wenig". Das Gegenteil von Mangel ist somit „ausreichend". Irrtümlich wird jedoch der Überfluss als das Gegenteil von Mangel empfunden. Dabei wird übersehen, dass sowohl Mangel als auch Überfluss Zustände darstellen, die ein fehlendes Gleichgewicht, eine fehlende Balance ausdrücken. Ein kurzfristiger Mangelzustand (Hunger) ist in der Regel genauso wenig schädlich wie kurzfristiger Überfluss (Sättigung). Erst wenn diese Zustände über längere Zeit anhalten, können sie sich bedrohlich auswirken. Dabei kann Mangel in der Regel kürzer ausgehalten werden als der Überfluss. Aus diesem Grund ist die Erforschung von Mangelzuständen in der Schulmedizin weit fortgeschritten.

Überfluss

Überfluss verringert die Fähigkeit zu genießen. Dies schränkt die Lebensqualität ein und ist langfristig schädlich.
Überfluss bedeutet eigentlich „Zu viel“. Trotzdem ist Überfluss positiv besetzt. Dies liegt an der Angst vor dem Mangel. In früheren Zeiten war Gewichtsabnahme oft mit Krankheit verbunden, Gewichtszunahme mit Gesundheit. Dieses Bild hat sich bis heute gehalten. Dabei ist längst klar, dass auch der Überfluss krank machen kann. Paracelsus (1453-1541) prägte den Grundsatz: „Allein die Menge macht das Gift. Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift.“ Den schädlichen Auswirkungen des „Zuviel“ wird in der Schulmedizin zu wenig Beachtung geschenkt.

Ernährungsphysiologisch bedeutet Überfluss ein „Zuviel“ an Energie. Doch wenn kein Mangel herrscht, macht das „Zuviel“ für den Organismus keinen Sinn und belastet die Gesundheit. Das Leben im Überfluss ist einer der Hauptgründe für viele Zivilisationskrankheiten, die unsere Lebenserwartung senkt.

Lebensstil

Der Lebensstil bestimmt, ob wir ein langes Leben genießen können oder Gefahr laufen, Krankheiten zu entwickeln, die langfristig die Lebensqualität einschränken.
Wir gehen abends zum Schlafen, wir stehen morgens auf, wir arbeiten und wir ruhen oder entspannen, wir treffen uns mit Freunden und Verwandten, gehen unseren Interessen nach, machen Urlaub. Wir können uns dabei über- oder unterfordern, wir können zu viel essen, zu viel trinken. Die Summe dieser regelmäßigen Aktivitäten macht unseren Lebensstil aus, der mit unseren psychosozialen Bedürfnissen im Einklang stehen kann oder nicht. Hier eine Balance zu finden ist wesentlich für unsere psychosoziale Überlebensfähigkeit, für die Gesundheit die wesentliche Basis darstellt.

Gesundheit

Gesundheit ist nicht das Gegenteil von Krankheit. Was ist Gesundheit ?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit so: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“

Genießen

Genießen gehört zu einem glücklichen Leben und sollte ohne schlechtes Gewissen möglich sein.
Genuss ist eine Bezeichnung für eine positive Sinnesempfindung, die mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist. Grob unterscheiden lassen sich kulinarische Genüsse als Bestandteil der Ess- und Trinkkultur, geistige Genüsse wie das Hören von Musik oder das Lesen interessanter Lektüre sowie den körperlichen Genuss, zum Beispiel als Teil der Sexualität oder bei einer Massage. Am häufigsten wird der Begriff im Zusammenhang mit Essen und Trinken verwendet, aber auch mit dem Konsum von Tabak. Allgemein gelten Kaffee, Tee, Schokolade, Kakao, Tabakwaren und alkoholische Getränke als Genussmittel, bei denen psychotrope Substanzen mehr oder weniger stark am Zustandekommen des Genusserlebnisses beteiligt sind. Der kulinarische Genießer wird oft als Feinschmecker oder Gourmet bezeichnet. Er unterscheidet sich vom Genussmenschen, dem es wesentlich auf die Menge ankommt.

Spaß am Leben

Spaß am Leben ist nicht alles, aber ohne Spaß ist alles nichts.
Heute wird mit etwas macht Spaß eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die Freude bereitet. Spaß am Leben bedeutet, gerne zu leben, Freude am Leben zu haben. Kurzfristig macht man sich eine Freude, wenn man sich selbst Vergnügen bereitet. Spaß am Leben als wieder kehrendes dominierendes Lebensgefühl führt zu einem glücklichen und erfüllten Leben. Spaß ist nicht alles, aber ohne Spaß ist alles nichts.

Life Style Beratung

Was ist das und warum könnte Lifestyle Beratung für mich sinnvoll sein.
Das Überangebot unserer konsumorientierten Welt an Produkten, aber auch an Informationen führt zu einer Komplexität, die als Belastung empfunden wird. Die übermäßige Bedeutung von Statussymbolen verfälscht den Blick und verführt zu einem Lebensstil, der überfordern kann. Life Style Beratung und Life Style Coaching hilft beim Abgleich der persönlichen Bedürfnisse und der Entwicklung einer Orientierung, welche Komplexität zurücknimmt und auf das wesentliche reduziert. Sie hat den Anspruch, ein Lebensstil zu unterstützen, der im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen steht, modern ist und die Chance für ein gesundes und erfülltes zeitgemäßes Leben bietet. Gesundheit und Spaß am Leben stehen im Vordergrund der Beratung.

Life Competency

Ist Life Competency ist nichts grundsätzlich Neues, bedeutet in der heutigen beschleunigten Welt vielleicht etwas anderes als in früheren Zeiten.
Life Competency ist die Fähigkeit, das Leben in seiner Komplexität zu meistern und dabei glücklich zu sein. Life Competency besteht in der Verwirklichung eines gesunden Lebensstils, der im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen steht und Voraussetzung für die Verwirklichung der eigenen Lebensziele darstellt. Life Competency ist die Fähigkeit, das Leben im Gleichgewicht zu halten und garantiert das psychosoziale Überleben.

Wellness

Wellness-Eiscrem ist nur ein Diät-Produkt. Echte Wellness kann viel mehr sein.
Wellness ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das versucht, über die reine Konsumorientierung der Vergangenheit hinaus zu gehen. Wellness ist ein Erlebnis, das einen überfällt und glücklich macht, das aber nicht automatisch zu einem kommt. Es erfasst Aspekte des persönlichen Lebensstils, der Umweltbedingungen, der beruflichen Sphäre und der privaten Beziehungen. Der Begriff der Wellness überdeckt die Spanne vom reinen Wohlbefinden (man lässt es sich gut gehen) bis zu einem höheren Bewusstsein für die Person, Träume, Wünsche und Defizite des Individuums. Wellness ist ein paradiesischer Zustand, der nicht einfach zu erreichen ist. Dies erfordert eine aktive, vom Vorsatz geprägte Geisteshaltung und Verhaltensweise. Insofern gibt es eine Parallele zwischen Wellness und Krankheit. Wenn man krank ist, muss man etwas tun, damit man wieder gesund wird. Will man den Zustand der Wellness erreichen, muss man ebenfalls etwas tun, sonst bleibt einem der Wellness-Zustand verwehrt. Dieses Bedürfnis nach Wellness entspricht einem neuen Lebensgefühl, wir erkennen den Zusammenhang mit dem Ganzen. Wir erkennen, wie wichtig Gesundheit ist. Wir spüren, dass wir etwas tun wollen. Leo A. Nefiodow spricht vom Kontratieff-Zyklus „psychosoziale Gesundheit“. Wellness spielt sich in diesem Kontext ab und ist ein langfristiger Trend.

Prävention

Präventive Wartung gehört zu jedem technischen Gerät. Was bedeutet Prävention für mich?
Bei der Prävention geht es darum, vorbeugend zu handeln, bevor es zu nachteiligen Konsequenzen des Handelns oder Nichthandelns kommt. Prävention setzt ein, bevor eine Schädigung, Krankheit oder regelwidriges Verhalten eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen können, um negative Folgen rechtzeitig abzufangen.

Gesunder Lebensstil

Gesunder Lebensstil hört sich langweilig an.
Gesunder Lebensstil ist ein Lebensstil, der im Einklang mit den psychischen und körperlichen gesundheitlichen Bedürfnissen steht. Ein gesunder Lebensstil wird als Gewähr dafür angesehen, die von der Natur vorgegebenen genetischen Veranlagung optimal zu unterstützen mit dem Ziel eines erfüllten Lebens und einer optimalen Lebenserwartung. Ein gesunder Lebensstil ist mit dem modischeren Begriff Lifestyle vereinbar, um zu betonen, dass man modern und gesund leben kann. Gesunder Lebensstil bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten, er bedeutet aber auch, zwischen Mangel und Überfluss auszugleichen. Den gesunden Lebensstil an sich gibt es nicht, es kommt vielmehr darauf an, seinen eigenen Lebensstil den Bedürfnissen und Ansprüchen entsprechend zu entwickeln und durch zu setzen.

Stressmanagement

Stress macht krank, es sei denn es ist positiver Stress.
Stressmanagement beschreibt die Möglichkeiten und Methoden psychisch belastenden Stress zu verringern oder ganz abzubauen.

Stressmanagementmethoden können hilfreich sein, wenn die Lebenskompetenz und Lebenskräfte des Menschen aufgrund innerer und äußerer Belastungen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit oder der Gesundheit nicht ausreichen. Die Fähigkeit, auf die Anforderungen wechselnder Situationen flexibel zu reagieren und auch stressreiche, frustrierende oder schwierige Lebenssituationen zu meistern, soll durch Stressmanagement gesteigert werden.

Die Stressbelastung nimmt in den letzten Jahren weltweit stark zu und Stressmanagement wird in zunehmendem Maße in der Psychotherapie oder in speziellen Coping-Kursen teilweise direkt in den Betrieben angeboten und eingesetzt

Ernährung

Der Mensch ist, was er isst. Oder ist er mehr?
Die Ernährung beinhaltet die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens.

Für den Menschen steuert sie in wesentlichen Zügen sein körperliches, geistiges, physiologisches und soziales Wohlbefinden. Der Umgang mit Nahrung, Genussmitteln und Flüssigkeit ist eine Dimension der menschlichen Kultur und aller Religionen. Der bewusste Umgang des Menschen mit Nahrung in Form von Nahrungsmitteln und Genussmitteln ist wesentlicher Bestandteil des persönlichen Lebensstils.

Mangel und Überfluss sind integrale Elemente der Ernährung, unter denen sich der menschliche Organismus in der Evolution entwickelt hat. Die Abschaffung des Mangels und die Dominanz des Überflusses haben zu einer Situation geführt, in der der menschliche Organismus nicht mehr optimal funktioniert.

Bewegung

Bewegung ist Sport ist Mord, oder?
Die zunehmende Demobilisierung der Gesellschaft führt zu Zivilisationskrankheiten, die das persönliche Wohlbefinden belasten. Der menschliche Körper hat sich in der Evolution unter Bedingungen entwickelt, wo Ernährung und Bewegung untrennbar miteinander verbunden waren. Heute wird Bewegungsmangel generell mit fehlender sportlicher Aktivität gleichgesetzt. Dabei wird übersehen, dass die Demobilisierung des Einzelnen im wesentlichen durch automobile Transportmittel und weitgehend sitzende Tätigkeiten verursacht wird. Sport ist nicht der einzige Weg, diesem Zustand zu entgehen.

Stoffwechsel

Stoffwechsel ist mehr als Ölwechsel.
Der Stoffwechsel steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz sowie der Energiegewinnung und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen katalysieren.

Die Erforschung des Stoffwechsels erfolgt vor allem mit Methoden der Physiologie und Biochemie. Die Untersuchung von Mangelzuständen ist in diesen Disziplinen weiter fortgeschritten als die Untersuchung der negativen Auswirkung von Überfluss auf den Stoffwechsel. Ein ganzheitlicher Ansatz zur langfristigen Balancierung des Stoffwechsels kann nur durch eine Kombination von Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungstherapie gefunden werden, einen Ansatz, der von der klassischen Schulmedizin nur unzureichend verfolgt wird. Hier setzt die Lifestyle-Beratung ein, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dieser geht über reine Ernährungsansätze wie „metabolic balance“ hinaus, weil er die Stoffwechsel-Balance zwischen Energieaufnahme und Verbrennungsprozessen sucht und dabei wesentlich auf die Entwicklung eines balancierten Lebensstils, der Verhaltenskomponente, hinzielt.

Stoffwechselkrankheiten

Stoffwechselstörungen sind oft hausgemacht.
Stoffwechselkrankheiten sind Störungen des Stoffwechsels, die das Gleichgewicht der stofflichen Zusammensetzung des Körpers beeinträchtigen. Besonders hervorzuheben sind dabei Störungen des Stoffwechsels, die auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind. Wenn solche Störungen über längere Zeit anhalten, führen sie zu chronischen Stoffwechselkrankheiten wie Gicht, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes. Solche zivilisatorisch bedingten Stoffwechselkrankheiten entstehen auf der Basis von Überfluss und können durch Anpassung des Lebensstils gemildert oder gar verhindert werden.

Übergewicht

Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht.
Als Übergewicht wird in der Medizin ein hohes Körpergewicht in Relation zur Körpergröße bezeichnet. Ungesundes Übergewicht ist dagegen gekennzeichnet durch einen überproportionalen Fettanteil der Körperzusammensetzung, weil mehr Fette gespeichert als verbrannt werden. Voraussetzung für die Entwicklung von Übergewicht ist also ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienverbrennung und Kalorienaufnahme. Ein Bodybuilder kann übergewichtig sein, ohne ungesundes Übergewicht zu haben.

Adipositas

Adipositas oder Fettsucht ist krank machendes Übergewicht und deutet auf einen ungesunden Lebensstil.
Bei der Adipositas, Fettleibigkeit oder Fettsucht, Obesitas starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt, nach WHO-Definition, ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis.

Während leichtes Übergewicht mit einem gesunden Leben vereinbar ist, macht Adipositas krank.

Gewichtsreduktion

Welche Diäten sind geeignet zur Gewichtsreduktion?
Die Gewichtsreduktion bezeichnet die Verringerung des Körpergewichts, die durch eine Verringerung der Kalorienaufnahme beim Essen oder ein Mehrverbrauch von Kalorien durch körperliche Aktivität verursacht wird. Eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht ist nur sinnvoll, wenn dabei das Fettgewebe überproportional abgebaut wird und die Muskelmasse erhalten bleibt. Dazu ist Bewegung notwendig.

Wer das Genießen nicht übermäßig einschränken möchte, kann dies durch ausreichende Bewegung ausgleichen. Die Balance muss stimmen.

Fettstoffwechsel

Der Fettstoffwechsel ist oft ein Überschuss-Stoffwechsel.
Unter Fettstoffwechsel wird zum einen die Zerlegung von Nahrungsfetten im Verdauungstrakt und der Transport in das venöse Blut, zum anderen die oxidative Verstoffwechselung im Körper zum Zwecke der Energiegewinnung und –Speicherung sowie der Ab- und Umbau zu Synthesevorstufen von Vitaminen, Steroidhormonen und Gallensäuren verstanden.

Eine Fettstoffwechselstörung liegt vor, wenn die Anteile unterschiedlicher Transportproteine für Fett im Blut krankhaft verändern. Dies kann Arterioskleroseprozesse fördern, die zu Herz-Kreislauf-Krankheiten führen können.

Neben dem Fettstoffwechsel sind auch der Protein- und Kohlehydratstoffwechsel für Energie- und Aufbauprozesse des Körpers wichtig.

Diabetes

Diabetes ist eine Krankheit, die häufig dann auftritt, wenn es einem wirtschaftlich gut geht und das Leben genießen könnte, aber…
Der Diabetes steht hier für: Diabetes mellitus (auch Zuckerkrankheit), eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Glukosekonzentration im Blut chronisch erhöht ist. Dabei wird unterschieden zwischen Diabetes Typ 1, einer Autoimmunkrankheit und Diabetes Typ 2, einer Zivilisationskrankheit, die durch Überfluss im Rahmen der Ernährung und durch Fettleibigkeit gefördert wird. Diabetes Typ 2 kann wesentlich durch den Lebensstil positiv beeinflusst werden.

Herz-Kreislauf-Krankheiten

Herz-Kreislauf-Krankheiten treten verstärkt in Überschuss-Situationen auf.
Der Begriff Herz-Kreislauf-Krankheiten umfasst sämtliche Krankheiten des Herzens und des Blutkreislaufs. Gelegentlich wird der Begriff Herz-Kreislauferkrankung auch nur für die mit der Arteriosklerose und den Risikofaktoren Diabetes Mellitus, Rauchen, Bewegungsmangel, genetische Veranlagung usw. assoziierten Herz- und Gefäßkrankheiten, benutzt.

Langes Leben

Ein glückliches langes Leben, an dessen Ende man „gesund“ stirbt ist der anzustrebende Idealfall.
Das Langlebigkeitsrisiko bezeichnet in der Versicherungsmathematik das Risiko eines Rentenversicherers, dass eine versicherte Person länger lebt als erwartet. Im gleichen Sinn bedeutet ein langes Leben für den Einzelnen, dass er mindest so lange lebt, wie es die genetische Ausstattung bei einem gesunden Lebensstil und Freiheit von die Gesundheit beeinträchtigenden Noxen oder Unfällen erlauben würde. Wenn man von Zufällen absieht, kommt der Entwicklung eines gesunden Lebensstils als gestalterischer Faktor die größte Bedeutung zu.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung in den zivilisierten Ländern ist stetig gestiegen. Allmählich sinkt sie wieder.
Die Lebenserwartung ist die statistisch zu erwartende Zeitspanne, die einem Lebewesen ab einem gegebenen Zeitpunkt bis zu seinem Tod verbleibt. Die Lebenserwartung wird durch einen gesunden Lebensstil verlängert, weil er die Sterblichkeitsrate verringert. So verringert sich die Sterblichkeit bei regelmäßiger und ausreichender körperlicher Bewegung in der Altersgruppe über 50 Jahre um bis zu 50%.